Willkommen beim HV Erftstadt!

Unsere nächsten Heimspiele

Die aktuellsten Termine werden in unserem Ligensystem "nuLiga" gepflegt und können hier eingesehen werden:

Unsere Trainingszeiten

Ihr möchtet Handball bei uns ausprobieren? Hier geht es zu den Trainingszeiten.

Aktuelle Informationen und Berichte

  • Nächster Sieg für die 1. Herren in der Kreisoberliga: Auch der fünfte Erfolg in Folge gelingt, womit das Team nun über ein ausgeglichenes Punktekonto (19:19) verfügt. Gegen den Tabellenvorletzten reichen ordentliche 33 Minuten für eine frühe Entscheidung, bevor der HVE den Faden verliert und die Defensivarbeit nahezu komplett einstellt. In Gefahr gerät die Partie jedoch zu keinem Zeitpunkt mehr, sodass alle Spieler Einsatzzeit sammeln können. Für den HVE ging es am 19. Spieltag mit der HSG Sieg 2 zwar gegen einen Gegner aus dem Tabellenkeller, für den jedoch noch alles auf dem Spiel stand: Mit zwei Punkten in ihrer letzten Partie der Saison hätte sich die HSG vorzeitig den Klassenerhalt sichern können und wäre nicht darauf angewiesen gewesen, dass der HVE am letzten Spieltag gegen Kall gewinnt. Dennoch ging der HVE nach den überzeugenden Leistungen der Vorwochen als Favorit in die Partie und wollte dieser Rolle von Beginn an gerecht werden. Der HVE eröffnete das Spiel mit zwei Treffern, danach entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsphase (6:5/10. Minute). Bereits hier zeigte sich das offensive Muster des Spiels: Die ersten sechs Treffer wurden von sechs verschiedenen Spielern erzielt – extrem flexibel. Bemängeln konnte man lediglich, dass der Ball im Rückraum phasenweise weniger gut lief als in den Vorwochen. Zu oft wurden freie Mitspieler übersehen und stattdessen Einzelaktionen gesucht. In der Defensive legte der HVE hingegen merklich zu und ließ zwischen der 11. und der 23. Minute nur zwei Gegentreffer zu. Dadurch ergaben sich auch Möglichkeiten für das Tempospiel, das der HVE nach einigen Wechseln nutzte, um sich kontinuierlich abzusetzen (11:7, 16:9). Nach einer Auszeit in der 24. Minute verliefen die restlichen Minuten der ersten Halbzeit unspektakulär: Der HVE ließ die Gäste noch einmal auf sechs Tore herankommen (18:12), legte dann aber vor dem Pausenpfiff mit einem 3:0-Lauf nach. So ging es mit 21:13 in die Halbzeitpause. Mit diesem Spielverlauf konnte der HVE bis dahin zufrieden sein. Bis auf einige Kleinigkeiten agierte das Team von Coach Micha souverän und hatte die HSG Sieg im Griff. Entsprechend gab es in der Halbzeit keine größeren Anpassungen – die Gastgeber wollten genauso weiterspielen wie im ersten Durchgang. Diesen Eindruck bestätigte der HVE zunächst auch nach Wiederanpfiff: Mit einem 4:0-Lauf in nur 2:34 Minuten erstickte man jegliche Comeback-Hoffnungen im Keim. Spätestens beim Stand von 25:13 in der 33. Minute war die Partie entschieden. Leider schien sich der HVE dieser komfortablen Führung etwas zu sicher zu sein – ein weniger „feuriger“ Start in die zweite Hälfte wäre im Nachhinein vielleicht besser gewesen. Denn ab diesem Zeitpunkt stellte der HVE die Abwehrarbeit nahezu komplett ein. Tim im Tor konnte einem leid tun, da die HSG nun Angriff für Angriff ohne echte Gegenwehr zu freien Wurfchancen kam. Nach lediglich 13 Toren in den ersten 33 Minuten erzielte die HSG in den verbleibenden 27 Minuten noch 21 Treffer – eine indiskutable Quote. Glücklicherweise hatte sich der HVE zuvor ein so großes Polster erarbeitet, dass ein Umschwung nie realistisch wurde. Zudem funktionierte die eigene Offensive weiterhin gut, sodass der HVE selbst noch 16 Treffer erzielte. Am Ende verlor der HVE die zweite Halbzeit zwar knapp mit 20:21, brachte den Sieg jedoch souverän über die Zeit (41:34). Trotz der durchwachsenen zweiten Hälfte gibt es auch einiges Positives hervorzuheben: eine starke Torwartleistung – insbesondere in den ersten 30 Minuten –, eine insgesamt überzeugende Offensive, in der sich nahezu alle Spieler auszeichnen konnten, sowie die Tatsache, dass der HVE mittlerweile auch Spiele wie dieses, in denen nicht alles reibungslos läuft, sicher gewinnt. Das war vor einigen Wochen noch nicht selbstverständlich und zeigt, dass sich die Mannschaft auf einem guten Weg befindet.

  • Die 1. Herren befindet sich weiter im Aufwind und siegt mit einer überzeugenden Leistung klar mit 36:21 gegen den TuS Niederpleis. Gegen den nun überholten Tabellennachbarn geriet der Sieg nie in Gefahr. Stattdessen blieb die Mannschaft über 60 Minuten bestimmend und konnte bereits früh für die Entscheidung sorgen. Das Hinspiel in Niederpleis im Dezember war vielleicht der größte Tiefpunkt einer verkorksten Hinrunde der Saison 2025/2026. Insbesondere offensiv bekam man damals überhaupt nichts zustande, erzielte nur 21 Treffer und musste sich am Ende nach einer durchweg schwachen Leistung mit 24:21 geschlagen geben. Ein kleiner Spoiler: Den 21. Treffer erzielte der HVE dieses Mal bereits in der 36. Minute. Nach der Hinrunden-Niederlage folgte zum Glück die kurze Winterpause und sukzessive bessere Leistungen des HVE. Die 1. Herren konnte daher nach drei Siegen in Folge selbstbewusst in die Partie am 18. Spieltag gehen und hatte einiges aus dem Hinspiel wiedergutzumachen. Der HVE kam gut in die Partie und legte direkt mit einem 4:1 in den ersten drei Minuten vor. Das Team präsentierte sich hellwach und konnte einige Paraden und Ballgewinne in schnelle Tore ummünzen. Bis zur 13. Minute baute die Heimmannschaft den Vorsprung auf 8:4 aus und befand sich voll auf Kurs. Anschließend folgten allerdings sechs verschlafene Minuten, in denen der TuS noch einmal verkürzen konnte. Obwohl sich am Spiel beider Mannschaften wenig änderte, vergab der HVE einige Würfe zu viel und ließ gleichzeitig einfache Wurfgelegenheiten zu. Niederpleis verkürzte so auf ein Tor und zwang Coach Micha zur Auszeit (10:9, 20. Minute). In der Vergangenheit hatten Phasen wie diese den HVE oft aus dem Konzept gebracht, doch die Mannschaft zeigte an diesem Tag, dass sie auch mental in den letzten Wochen gewachsen ist. Völlig unbeirrt drückte der HVE aufs Gaspedal und raste dem Gegner bis zur Halbzeit geradezu davon. So legte der HVE vor der Pause einen 8:1-Lauf hin und ging mit einer deutlichen und verdienten 18:10-Führung in die Kabine. Insgesamt konnte der HVE sowohl mit dem Ergebnis als auch mit der Leistung sehr zufrieden sein: Defensiv hatte man die Gäste nun weitestgehend entschlüsselt und konnte sich auf einen sehr sicheren Rückhalt im Tor verlassen, an dem Niederpleis bei den wenigen guten Wurfgelegenheiten immer wieder scheiterte. Außerdem agierte der HVE extrem variabel und geschlossen. Offensiv wie defensiv wurden verschiedene Systeme ohne Leistungsabbruch eingesetzt; Tempo- und Positionsspiel funktionierten gleichermaßen, und von jeder Position sowie jedem Spieler ging Gefahr aus. In der zweiten Halbzeit sollte es deshalb aus Sicht des HVE genauso weitergehen, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Das gelang: Erftstadt blieb nach der Pause am Drücker, und man merkte dem Team Fokus und Spielfreude deutlich an. Nach sechs Minuten wuchs der Vorsprung erstmals auf zehn Tore (22:12) – die Partie war damit entschieden. Der HVE ließ jedoch nicht locker, unabhängig von Formation oder eingesetzten Spielern. So wuchs der Vorsprung kontinuierlich weiter. Fast jeder Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen, und auch im Tor ließ die Leistung nach einem Wechsel in der letzten Viertelstunde nicht nach. So trugen alle ihren Teil zum Erfolg bei, und der HVE konnte sich am Ende deutlich mit einem 36:21-Sieg für das Hinspiel revanchieren. Damit zog der HVE auch in der Tabelle an Niederpleis vorbei und ist nach vier Siegen in Folge kurz vor Saisonende plötzlich Sechster. In den letzten beiden Partien hat der HVE nun die Möglichkeit, noch ein positives Punktekonto zu erreichen.

  • 3. Sieg in Folge: Der HVE besiegt am 17. Spieltag auch den dritten Gegner aus dem Tabellenmittelfeld in Serie und kann sich vor den letzten Spieltagen endgültig an dieses heranrobben. Nach ansteigender Form und zwei wichtigen Siegen im Vorfeld ging der HVE durchaus selbstbewusst in die Partie gegen die Wölfe Voreifel. Die Spiele gegen Godesberg und Geislar-Oberkassel hatten gezeigt, dass der HVE mit den Teams vor sich in der Tabelle mithalten kann. Außerdem war der HVE durch diese Punkte endgültig dem Tabellenkeller entkommen und konnte sich noch einmal nach oben orientieren. Dafür war jedoch unbedingt ein Sieg notwendig, da sich der HVE ansonsten zwischen Keller und Mittelfeld im Niemandsland wiedergefunden hätte. Der HVE konnte erneut auf einen breiten Kader bauen. Die Gegner reisten dagegen geschwächt mit nur sechs Feldspielern und zwei Torhütern an – ein weiterer Vorteil für die Gastgeber, auch wenn der verbliebene Kader der Wölfe 60 Minuten lang vorbildlich ackerte. Der HVE zeigte jedoch früh in der Partie, dass die Punkte an diesem Tag am Rotbach bleiben sollten. Mit einem starken offensiven Start legte der HVE schnell auf 5:2 vor. Nach einigen ärgerlichen Gegentreffern – oft über außen – legte Voreifel 3 noch einmal nach und konnte bis zum 10:8 den Anschluss halten, bevor der HVE einen Gang hochschaltete und sich zügig absetzte. Im Gegensatz zur Vorwoche war dieses Mal die Offensive das Erfolgsrezept, denn der HVE überrannte den Gegner förmlich, nutzte jeden Ballverlust zum schnellen Gegenstoß und musste nur selten überhaupt ins Positionsspiel gehen. Kurz nach einer Auszeit der Gäste setzte sich der HVE endgültig mit einem 5:0-Lauf auf 19:10 ab – die Partie schien zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. In den letzten Minuten vor der Halbzeit blieb der Abstand konstant; nach einem schnellen Ballgewinn konnte Erftstadt mit dem Pausenpfiff auf 22:13 stellen. Mit diesem Ergebnis konnte die 1. Herrenmannschaft beruhigt in die Pause gehen. Man war voll auf Kurs und hatte bereits fast dem gesamten Kader Spielzeit geben können, sodass alle ausgeruht in die zweite Halbzeit starten konnten. In diese startete der HVE furios: Dank eines 8:1-Laufs betrug der Vorsprung plötzlich 16 Tore (38. Minute), das Spiel war längst entschieden. Im Anschluss verlor der HVE allerdings in der Defensive völlig den Faden. Nach 14 Gegentoren bis zu diesem Zeitpunkt kassierte der HVE in den verbleibenden 22 Minuten noch 15 weitere Treffer und verlor diesen Abschnitt mit 12:15. Angesichts des großen Vorsprungs geriet die Partie zwar nicht mehr in Gefahr, doch weder der Abstand noch das Durchwechseln der Akteure auf der Platte konnten erklären, warum die Gastgeber zum Ende der Partie so konsequent auf jeden defensiven Einsatz verzichteten. Dies fiel an diesem Tag jedoch nicht mehr ins Gewicht: Nach einer insgesamt – vor allem offensiv – überzeugenden Leistung siegt der HVE klar und verdient mit 42:29 und verkürzt damit den Abstand zu den Wölfen in der Tabelle auf einen Punkt (bei bisher einem Spiel weniger). Ziel des HVE ist es damit, nach der Osterpause in den verbleibenden Spielen nicht nur die direkten Duelle gegen das Tabellenmittelfeld zu gewinnen, sondern in der Endtabelle auch noch den ein oder anderen Konkurrenten abzufangen.