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  • Keine Glanzleistung, aber die nächsten beiden Punkte: Die 1. Herren kann nach einem zähen Sieg in Rheinbach mit 8:2 Punkten in ausgezeichneter Lage in die Herbstpause gehen. Der HVE konnte mit fast vollem Kader, aber dennoch einigen angeschlagenen Spielern am 5. Spieltag bei den Wölfen antreten. Gegen die bisher punktlosen Gastgeber war der HVE nach gutem Saisonstart favorisiert, Coach Micha hatte aber bereits unter der Woche vor einem schwierigen Gegner, der Erftstadt nicht gerade gut liegt, gewarnt. Der HVE braucht die ersten 5 Minuten, um in die Partie zu finden, übernahm dann aber wie so oft in dieser Saison bereits in der Anfangsphase das Ruder (2:5/9. Minute). Insbesondere die Abwehr war schnell auf der Höhe und gab den Wölfen nur wenig Raum zur Entfaltung. Diese waren dadurch nach knapp 15 Minuten mit nur 4 Treffern zur ersten Auszeit der Partie gezwungen (4:7). Nach dieser änderte sich das Bild zunächst nicht, der HVE blieb zwingender, und konnte sich immer dann, wenn der Ball geduldig durch die eigenen Reihen lief gute Würfe herausspielen. Mitte der Halbzeit kam der HVE so zu seiner besten Phase der Partie, konnte sich von 8:11 mit einem 0:4 Lauf bis kurz vor der Halbzeit auf 8:15 absetzen. An dieser Stelle hätte der HVE wohl die Chance gehabt, die Partie früh zu entscheiden, aber anstatt bis zum Pausenpfiff durchzuziehen kam plötzlich Hektik auf, in der mehrfach der Ball weggeworfen und den Wölfen noch zwei Treffer erlaubt wurden – mit 10:15 ging es in die Pause. Insgesamt hatte sich der HVE damit eine gute Ausgangsposition geschaffen, die trotz eines nicht immer spielerisch überzeugenden Angriffs für Ruhe hätte sorgen können. Die Abwehr stand in der ersten Halbzeit sehr gut und über einen Großteil der ersten Halbzeit hatte der HVE eindeutig die Partie im Griff gehabt. Lediglich die letzten Minuten waren chaotisch gelaufen – leider ein Vorbote auf das, was die zweite Halbzeit bringen sollte. In der Vorwoche noch hatte der HVE direkt nach dem Seitenwechsel mit einem furiosen Start eine ähnliche Partie entschieden, an diesem Sonntag aber war es, als wäre vor der Pause der Stecker gezogen worden. Nach 2:29 Minuten hatten die Gastgeber bereits so viele Treffer (4) erzielt wie in den ersten 15 Minuten der ersten Halbzeit, nach nicht einmal fünf Minuten hatten die Gäste den Rückstand bei 16:17 beinahe egalisiert. Coach Micha war zur schnellen Auszeit gezwungen, nachdem der HVE sich zumindest wieder fing – die Partie war aber plötzlich wieder komplett offen. Der HVE legte wieder vor, die Wölfe konterten aber immer wieder umgehend und ließen sich partout nicht abschütteln. Schön anzusehen war diese Halbzeit sicher nicht – beide Mannschaften zeigten wenig spielerischen Witz in der Offensive, vielmehr regierten die Einzelaktionen auf beiden Seiten. Der HVE konnte dabei defensiv leider nicht mehr an die enge Deckung aus Halbzeit eins anknüpfen und erlaubte zu viele Durchbrüche. Dadurch blieb das Spiel durchgehend eng, immer wieder konnten die Wölfe bis auf ein Tor aufschließen (23:24/ 50. Minute). Danach konnte sich der HVE in Überzahl endlich wieder auf drei Tore absetzen. Die Wölfe gaben sich aber nicht geschlagen und öffneten die Abwehr, was der HVE aber mit dem Treffer zum 27:31 zwei Minuten vor Schluss entscheidend bestrafte. Über die letzten beiden Minuten sei besser der Mantel des Schweigens gehüllt, denn der HVE schaffte es wirklich, noch einmal hektisch zwei Bälle wegzuwerfen und einen völlig freien Wurf zu vergeben. Die Wölfe konnten aber nur noch verkürzen, am Ende behielt der HVE mit 29:32 knapp die Oberhand. Positiv war, dass der HVE nicht auseinanderbrach und dank erfolgreicher Einzelaktionen die Führung immer behielt. In der vergangenen Saison hatte sich eine ganz ähnliche Partie zwischen beiden Mannschaften abgespielt, die damals am Ende dramatisch verloren wurde. Dieses Mal behauptete sich der HVE, auch wenn die zweite Halbzeit nicht schön anzusehen und eher ein großer Krampf als ein großer Kampf war. Dennoch kann der HVE sehr zufrieden auf den Saisonstart blicken Mit 8:2 Punkten geht es in einer lange Herbstpause von 7 Wochen, in denen die Mannschaft weiter an sich arbeiten kann, um sich danach mit diversen Teams aus der oberen Tabellenhälfte zu messen.

  • Deutlicher Start-Ziel-Sieg: Mit einer durch die Bank guten Leistung stellt der HVE von Beginn an Klar, dass die Punkte zuhause bleiben und sichert sich die nächsten beiden Punkte. Nachdem man in der vergangenen Woche selbst nur mit einem äußerst dünnen Kader hatte antreten müssen, hatte am 4. Spieltag der HVE personelle Vorteile. Das eigene Lazarett hatte sich ein wenig gelichtet, während wiederum die Gäste aus Kall mit nur 9 Spielern anreisten. Der HVE startete wie so oft in dieser Saison hellwach und setzte sich in den ersten Minuten klar über 3:0 (3. Minute) bis zum 8:1 in der 12. Minute ab. Die Abwehr ließ praktisch nichts zu und erdrückte den Angriff der Gäste, wodurch sich wiederum auch Möglichkeiten zum Tempospiel nach vorne ergaben. Dank dieser Start-Phase hatte sich der HVE direkt ein deutliches Polster erarbeitet, wurde dann aber vielleicht auch wegen der sicheren Führung etwas nachlässiger in der Defensive. Kall erzielte entsprechend in den folgenden 10 Minuten 5 Treffer, kam aber dadurch auch nicht näher als auf 6 Tore heran, weil der HVE offensiv immer wieder die richtige Lücke fand und die Chancen mit hoher Quote nutzte (12:6 / 22. Minute). Auf diese Weise lief die Partie auch bis zur Halbzeit weiter, der HVE kontrollierte eindeutig das Geschehen, verpasste aber eine deutlichere Führung an der ein oder anderen Stelle. Dennoch setzte sich das Team noch einmal ein wenig ab und konnte eine 17:9 Führung mit in die Pause nehmen. In dieser gab es nicht viel zu besprechen außer die Konsequenz und Konzentration. Solange der HVE nicht völlig einbrechen würde war klar, dass man sich den Sieg sichern kann. Dies konnte der HVE auch direkt zum Start der 2. Hälfte unterstreichen. Die Mannschaft kam erneut mit Vollgas aus der Kabine, nach einem 4:0 Lauf zum 21:9 war die Partie in der 34. Minute endgültig entschieden. Ab diesem Zeitpunkt lief die Partie typisch für eine früh entschiedene Partie: Ein paar Unaufmerksamkeiten in der Defensive kamen zwar immer mal wieder auf, abgesehen davon aber war auch die 2. Halbzeit insgesamt sehr zufriedenstellend. Alle Spieler kamen zum Einsatz, fast alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein, Tjorben feierte im Tor sein Debüt und konnte sich direkt unter anderem mit einem gehaltenen Siebenmeter auszeichnen. Der HVE erhöhte die Führung kontinuierlich und gewann am Ende mit 38:20. Damit steht man nach 4 Spieltagen aktuell mit 6:2 Punkten sehr gut da und führt die Tabelle der Kreisoberliga an.

  • Knapper Kader, klarer Sieg: Am 3. Spieltag der KOL muss der HVE zwar mit nur 7 Feldspielern auskommen, sichert sich aber vor allem mit einer überzeugenden ersten Halbzeit einen klaren Sieg und die nächsten beiden Punkte. Der HVE musste am 3. Spieltag mit gerade einmal 7 Feldspielern und zwei Torhütern antreten. Dabei war selbst der einzige Ersatz-Feldspieler angeschlagen und bis zum Aufwärmen unklar, ob der HVE überhaupt eine Wechselmöglichkeit haben würde. Gegner war die HSG Siebengebirge III. In den vergangenen Jahren hatte der HVE gegen die HSG stets gut ausgesehen und meist die Oberhand behalten, gleichzeitig hatten sich die Gastgeber stark verjüngt und noch kein Saisonspiel absolviert, es war also unklar, auf was für einen Gegner der HVE treffen würde. Der HVE startete wie immer bisher in dieser Saison stark in die Partie und konnte die Anfangsphase klar für sich entscheiden (1:4 / 8. Minute). Dabei konnte vor allem die Defensive überzeugen, in der kaum gute Chancen zugelassen wurden. Nach einer Zeitstrafe konnte Siebengebirge auf 3:4 verkürzen, der HVE behielt aber die Ruhe und behielt auch während einer weiteren Unterzahl-Situation immer die Führung. Anschließend setzte sich der HVE wieder etwas ab und setzte Mitte der Halbzeit endgültig den Turbo an: Von 7:9 (17. Minute) legte der HVE erst auf 7:12 vor (20. Minute), kassierte ein Tor und legte danach direkt noch einmal einen 0:6-Lauf nach. Die Gastgeber zeigten hier erste Frustration, die der HVE wiederum nutzte, um umzuschalten und schnelle Tore zu erzielen. Plötzlich führte der HVE komfortabel mit 8:18 (26. Minute) und konnte diese Führung bis zum Pausenpfiff behaupten. Mit 10:20 ging es mit einer komfortablen Ausgangssituation in die Kabine. Die Defensive stand in der gesamten ersten Halbzeit vorbildlich, auch die Wurfquote, ein Problem der ersten beiden Spiele, war in der gesamten Partie von allen Positionen gut. Der HVE hatte sich ein gutes Polster erarbeitet, wollte aber gegen den vollen Kader der HSG keine Hoffnungen auf ein Comeback mehr erlauben. Dies gelang in der zweiten Halbzeit trotz 22(!) Gegentoren in insgesamt äußerst überzeugenden Weise. Bis zur 59. Minute blieb der Abstand konstant zwischen 8 und 11 Toren, Siebengebirge kam nicht einmal in die Nähe einer Aufholjagd. Dabei ergab sich im Gegensatz zur ersten Halbzeit nun auf beiden Seiten eine völlig ohne Abwehrreihen geführte Partie. Der HVE bekam den Rückraum der HSG nicht mehr wie in der ersten Halbzeit in den Griff, und so hatten die Gastgeber ihre Torausbeute aus der ersten Halbzeit bereits nach 13 Minuten im zweiten Durchgang verdoppelt. Doch der HVE blieb komplett gelassen und verwandelte offensiv einfach genau so sicher von allen Positionen jede Wurfgelegenheit, die sich ergab. Auch wenn die Gegner jegliche Taktik probierte – 5:1 Abwehr, zwei Spieler herausnehmen, offene Manndeckung und 7 Feldspieler – der HVE fand immer die richtige Lösung, leistete sich trotz der offensiven Abwehr nur 8 technische Fehler und erstickte jeden Versuch der HSG zurück in die Partie zu finden im Kaim. Lediglich in den letzten drei Minuten fand sich kein Spieler, der den 40. Treffer erzielen wollte und die HSG konnte etwas Ergebniskosmetik betreiben. Das konnte den Erftstädtern aber am Ende auch egal sein, die sich mit knappen Kader dank einer geschlossenen Leistung klar durchsetzen konnten und die nächsten beiden Punkte mit nach Hause nahmen.