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Aktuelle Informationen und Berichte

  • Dank einer starken Leistung legten die 1. Herren am 16. Spieltag einen Start-Ziel-Sieg in Bonn hin. Gegen den Tabellenvierten führte man bereits zur Halbzeit komfortabel und ließ auch in der zweiten Hälfte nie Zweifel daran aufkommen, wer die zwei Punkte mit nach Hause nehmen würde. In den vergangenen Jahren hatte sich der HVE bei Geislar mehrfach auswärts heftige Klatschen abgeholt und einige Tiefpunkte erlebt. Das beste Pflaster war die Sporthalle Beuel-Ost für den HVE also bisher keinesfalls. Auch die Tabellensituation war mit den vergangenen Spielzeiten vergleichbar, und die HSG galt entsprechend als Favorit. Zur ungewohnt späten Zeit am Samstagabend um 20 Uhr schien beim Aufwärmen auch noch nicht das volle Feuer in der Mannschaft zu sein – es deutete also wenig darauf hin, dass der HVE wenig später seine beste Saisonleistung zeigen sollte. Doch der Reihe nach: Nach ausgeglichenen ersten Minuten stellte sich die 1. Herren defensiv gut ein und nutzte dies, um sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Trotz Harz leistete man sich dabei offensiv wenige Fehler und konnte aus den defensiven Ballgewinnen mehrfach im schnellen Gegenspiel zu guten Wurfchancen gelangen. Diese wurden genutzt, sodass die Führung Mitte der ersten Halbzeit bereits bei vier Toren lag (5:9 / 14. Minute). Anschließend verlief die Partie ausgeglichen und blieb konstant bei etwa vier Toren Abstand. Der HVE zeigte sich weiterhin defensiv hellwach, kontrollierte mit hohem Einsatz den Rückraum der Gastgeber und ließ nur wenige Chancen zu, von denen mehrere von Tim im Tor stark vereitelt wurden. So konnte sich der HVE auch offensiv eine kleine Schwächephase erlauben, ohne den Vorsprung zu verspielen. Kurz vor der Pause legte der HVE noch einmal mit zwei Treffern nach, während Geislar einen Siebenmeter ungenutzt ließ – der HVE führte zur Halbzeit überraschend, aber völlig verdient mit sechs Toren (11:17). In der Halbzeit sah es also gut aus für die Erftstädter, die sich vor allem darum bemühten, die Konzentration hochzuhalten und nicht übermütig zu werden. In der Abwehr lag in den ersten 30 Minuten der Schlüssel zum Erfolg; darauf sollte auch weiterhin der Fokus liegen, um der Heimmannschaft gar nicht erst die Gelegenheit zu einem Comeback zu geben. Dies gelang auch, da sich alle Spieler weiterhin auf hohem Niveau präsentierten: Der Rückraum der Gastgeber wurde früh attackiert, dahinter klug geholfen, sodass Geislar immer wieder zu langen Angriffen ohne echte Gefahr gezwungen wurde. Am Ende dieser Angriffe standen häufig erzwungene Fehler oder eine Parade. So ließ der HVE den Vorsprung nur einmal kurz auf vier Tore schmelzen, konnte sich anschließend jedoch direkt wieder absetzen und hatte den Abstand in der 40. Minute auf beruhigende acht Tore ausgebaut (14:22). Die HSG nahm daraufhin eine Auszeit und stellte im Anschluss die Abwehr um. Der HVE ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und spielte aus der Sicherheit der eigenen Defensive im Angriff geduldig weiter, bis die richtige Lücke gefunden war. Besonders erfreulich war dabei die Variabilität: Von allen Positionen ging Gefahr aus oder es wurden Räume für Mitspieler geschaffen. Über die gesamte Partie leistete sich der HVE deutlich weniger technische Fehler als zuletzt. So konnte die HSG an diesem Abend versuchen, was sie wollte – sie kam nicht mehr entscheidend näher an den HVE heran. Dieser brachte die Partie über den Zwischenstand von 20:28 (52. Minute) weiterhin sicher nach Hause. Erst in den Schlussminuten konnte Geislar noch einmal etwas verkürzen, zu diesem Zeitpunkt war die Partie jedoch bereits entschieden. Am Ende stand nach der besten Saisonleistung des HVE ein klarer 25:32-Sieg.

  • Endlich wieder Punkte: Nach drei sieglosen Partien konnte der HVE am Wochenende endlich wieder punkten. In einer knappen Partie zogen die Erftstädter nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen kurz vor Ende der Partie entscheidend davon und retten den Sieg in der Schlussminute über die Zeit. Der HVE konnte trotz einiger Ausfälle auf einen breiten Kader zurückgreifen. Bereits vor der Partie war mit einem engen Spiel zu rechnen, denn beide Mannschaften hatten sich in der Hinrunde bereits mit einem Unentschieden getrennt. Godesberg Stad vor der Partie unter Druck, den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren, der HVE wollte seinerseits den Abstand zum Tabellenkeller vergrößern. Wie so oft startete der HVE schleppend in die Partie, auch Warnungen vom Coach vor der Partie verhinderten nicht, dass der HVE erst einmal in Rückstand geriet (2:5/7. Minute). Dabei tat sich der HVE offensiv noch etwas schwer und scheiterte mehrfach am starken Keeper der Gäste. Anschließend wachte der HVE aber endlich auf: Die Abwehr stellte sich nun besser auf die Gäste ein und profitierte auch von einigen starken Paraden der eigenen Torhüter, aus den Ballgewinnen entstanden zudem Möglichkeiten im offensiven Tempospiel. Innerhalb weniger Minuten drehten die Gastgeber die so die Partie auf 10:7 (17. Minute). In dieser Phase hätte der HVE eigentlich nur am Drücker bleiben müssen, die Wurfgelegenheiten waren auch vorhanden. Doch der HVE vergab diese in Haarsträubender Zahl und ließ die Godesberger so direkt mit einem eigenen 0:3 Lauf wieder ausgleichen. Leider zog sich die Chancenverwertung auch bis zur Pause durch, anstatt einer Führung musste sich der HVE zur Pause daher mit einem gerechten Unentschieden begnügen. Zum Start der zweiten Halbzeit profitierte der HVE von einer Zeitstrafe gegen den gegnerischen Torwart in der Halbzeit. Überzahl und Trainer im Tor bei den Gästen erlaubte dem Team von Coach Micha in Führung zu gehen. Godesberg glich aber direkt im Anschluss wieder aus, ein Muster, das in den nächsten Minuten beibehalten wurde. Bei beiden Mannschaften dominierte nun die Offensive, der HVE legte immer wieder vor, Godesberg glich anschließend aus. Erst Mitte der Halbzeit leistete sich der HVE dann ein paar zu statische Angriffe in Folge, Godesberg nutze die Phase aus und legte nach langer Zeit erstmals wieder vor (27:28/46. Minute). Der HVE fing sich aber schnell wieder, ließ sich nicht abschütteln und übernahm knapp 9 Minuten vor Ende der Partie wieder selbst die Führung (32:31). Alles schien angerichtet für eine enge Schlussphase, seit der 16. Minute hatte keine Mannschaft mehr mit 3 Toren in Führung gelegen – doch der HVE hatte andere Pläne und konnte sich dank zweier spektakulärer Doppelparaden, jeweils 7-Meter plus Nachwurf, in der entscheidenden Phase wieder ein kleines Polster verschaffen. Mit 34:31 und noch 5 Minuten auf der Uhr war der HVE auf der Siegerstraße, musste aber nach einer diskutablen 2-Minuten-Strafe zittern. Die Mannschaft ackerte und konnte die Unterzahlsituation mit 1:1 ausgeglichen gestalten, im Anschluss verkürzten die Gäste aber doch noch in der Schlussminute auf ein Tor. Coach Micha zog die letzte Auszeit, Godesberg ging im Anschluss auf die offene Manndeckung und eroberte fast den Ball, dieser landete aber am Ende doch wieder beim HVE, der wenige Sekunden später den entscheidenden Treffer erzielte. Godesberg konnte nur noch verkürzen, der HVE sicherte sich so in einer knappen und äußerst spannenden Partie zwei wichtige Punkte.

  • Keine Chance gegen den Liga-Primus: Gegen den Tabellenführer aus Bonn hatte der HVE am Wochenende keine Chance und musste sich bereits in der ersten Halbzeit geschlagen geben. Viel hatte sich die 1. Herrenmannschaft nicht ausgerechnet. Schließlich zieht Bonn in dieser Saison bislang verlustpunktfrei einsam seine Kreise an der Tabellenspitze der Kreisoberliga. Dennoch hatte sich der HVE im Pokalspiel im Februar ordentlich angestellt und sich nicht abschießen lassen. Auch im vergangenen Jahr überraschte man gegen den damaligen Tabellenführer aus Sieg auswärts mit einem Sieg. Das Ziel war also, es Bonn zumindest schwer zu machen und zu schauen, wie lange man mithalten und vielleicht doch an einer Sensation schnuppern könnte. Dem gegenüber standen jedoch die ersten 4:01 Spielminuten: Diese benötigte Bonn, um mit einem 4:0 direkt davonzuziehen. Der HVE war noch gar nicht in der Partie angekommen und ließ sich überrumpeln, während die Gastgeber nach technischen Fehlern zu einfachen Toren kamen. Als diese Fehler im Anschluss für einige Minuten abgestellt wurden, konnte sich der HVE noch einmal in die Partie kämpfen: Bis zur 9. Minute gelang ein 4:1-Lauf, womit der schlechte Start nahezu ausgeglichen war. In diesem kurzen Aufflackern zeigte sich, dass man defensiv durchaus gute Mittel hatte, wenn man in die geordnete Abwehr kam und nicht in erster oder zweiter Welle überlaufen wurde. Wenig später bot sich vom Siebenmeterpunkt die Chance auf den Ausgleich – doch stattdessen folgte ein kompletter Einbruch: Nach der vergebenen Gelegenheit dauerte es acht Minuten bis zum fünften und weitere neun Minuten bis zum sechsten eigenen Treffer. Insgesamt also 17 Minuten nahezu ohne eigene Offensive, während die Bonner dem HVE nach jedem Ballverlust und Fehlwurf gnadenlos davonliefen und bis zur Pause kein bisschen vom Gas gingen. Fraglich bleibt, wann die Partie endgültig entschieden war – beim 12:5 (20. Minute), beim 17:5 (27. Minute) oder spätestens beim Pausenstand von 21:7. In der Halbzeitpause musste sich der HVE jedenfalls nicht mehr mit möglichen Sensationen beschäftigen, sondern damit, sich nicht vollkommen zu blamieren. Das größte Problem lag eindeutig in der Offensive, wo man sich vergeblich mühte, aber kaum zu klaren Chancen kam. Die vielen Gegentore resultierten hauptsächlich aus Ballverlusten und mangelndem Rückzugsverhalten, das immer wieder konsequent bestraft wurde. Stand der HVE hingegen einmal geordnet in der Abwehr, taten sich auch die Bonner schwer. Entsprechend lag der Fokus in der Pause auf dem Angriff – mit dem Ziel, sich nicht kampflos abschießen zu lassen. Angesichts des Spielstands hatte Coach Micha bereits in der ersten Halbzeit nahezu allen Spielern Einsatzzeiten gegeben. Auch im zweiten Durchgang kamen alle Akteure in unterschiedlichen Konstellationen zum Einsatz, um Mittel gegen den TSV zu finden. Das gelang zumindest teilweise: Zwar war die Partie längst entschieden, doch beide Mannschaften ließen nicht locker. Der HVE konnte offensiv mehr Druck entwickeln und erzielte in der zweiten Halbzeit doppelt so viele Treffer wie im ersten Durchgang. Dadurch ergaben sich auch weniger Gegenstoßmöglichkeiten für die Bonner, sodass der HVE die zweite Hälfte immerhin nahezu ausgeglichen gestalten konnte (15:14). Darauf muss der HVE nun aufbauen, um in den kommenden Partien endlich wieder punkten zu können.