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Aktuelle Informationen und Berichte

  • Knapper Kader, klarer Sieg: Am 3. Spieltag der KOL muss der HVE zwar mit nur 7 Feldspielern auskommen, sichert sich aber vor allem mit einer überzeugenden ersten Halbzeit einen klaren Sieg und die nächsten beiden Punkte. Der HVE musste am 3. Spieltag mit gerade einmal 7 Feldspielern und zwei Torhütern antreten. Dabei war selbst der einzige Ersatz-Feldspieler angeschlagen und bis zum Aufwärmen unklar, ob der HVE überhaupt eine Wechselmöglichkeit haben würde. Gegner war die HSG Siebengebirge III. In den vergangenen Jahren hatte der HVE gegen die HSG stets gut ausgesehen und meist die Oberhand behalten, gleichzeitig hatten sich die Gastgeber stark verjüngt und noch kein Saisonspiel absolviert, es war also unklar, auf was für einen Gegner der HVE treffen würde. Der HVE startete wie immer bisher in dieser Saison stark in die Partie und konnte die Anfangsphase klar für sich entscheiden (1:4 / 8. Minute). Dabei konnte vor allem die Defensive überzeugen, in der kaum gute Chancen zugelassen wurden. Nach einer Zeitstrafe konnte Siebengebirge auf 3:4 verkürzen, der HVE behielt aber die Ruhe und behielt auch während einer weiteren Unterzahl-Situation immer die Führung. Anschließend setzte sich der HVE wieder etwas ab und setzte Mitte der Halbzeit endgültig den Turbo an: Von 7:9 (17. Minute) legte der HVE erst auf 7:12 vor (20. Minute), kassierte ein Tor und legte danach direkt noch einmal einen 0:6-Lauf nach. Die Gastgeber zeigten hier erste Frustration, die der HVE wiederum nutzte, um umzuschalten und schnelle Tore zu erzielen. Plötzlich führte der HVE komfortabel mit 8:18 (26. Minute) und konnte diese Führung bis zum Pausenpfiff behaupten. Mit 10:20 ging es mit einer komfortablen Ausgangssituation in die Kabine. Die Defensive stand in der gesamten ersten Halbzeit vorbildlich, auch die Wurfquote, ein Problem der ersten beiden Spiele, war in der gesamten Partie von allen Positionen gut. Der HVE hatte sich ein gutes Polster erarbeitet, wollte aber gegen den vollen Kader der HSG keine Hoffnungen auf ein Comeback mehr erlauben. Dies gelang in der zweiten Halbzeit trotz 22(!) Gegentoren in insgesamt äußerst überzeugenden Weise. Bis zur 59. Minute blieb der Abstand konstant zwischen 8 und 11 Toren, Siebengebirge kam nicht einmal in die Nähe einer Aufholjagd. Dabei ergab sich im Gegensatz zur ersten Halbzeit nun auf beiden Seiten eine völlig ohne Abwehrreihen geführte Partie. Der HVE bekam den Rückraum der HSG nicht mehr wie in der ersten Halbzeit in den Griff, und so hatten die Gastgeber ihre Torausbeute aus der ersten Halbzeit bereits nach 13 Minuten im zweiten Durchgang verdoppelt. Doch der HVE blieb komplett gelassen und verwandelte offensiv einfach genau so sicher von allen Positionen jede Wurfgelegenheit, die sich ergab. Auch wenn die Gegner jegliche Taktik probierte – 5:1 Abwehr, zwei Spieler herausnehmen, offene Manndeckung und 7 Feldspieler – der HVE fand immer die richtige Lösung, leistete sich trotz der offensiven Abwehr nur 8 technische Fehler und erstickte jeden Versuch der HSG zurück in die Partie zu finden im Kaim. Lediglich in den letzten drei Minuten fand sich kein Spieler, der den 40. Treffer erzielen wollte und die HSG konnte etwas Ergebniskosmetik betreiben. Das konnte den Erftstädtern aber am Ende auch egal sein, die sich mit knappen Kader dank einer geschlossenen Leistung klar durchsetzen konnten und die nächsten beiden Punkte mit nach Hause nahmen.

  • Ärgerliche Niederlage nach einer lange Zeit kämpferischen Leistung: Die 1. Herren muss am 2. Spieltag der KOL leider nach desolaten letzten Minuten noch die Punkte gegen einen starken Gegner abgeben. Nach dem Sieg im ersten Spiel der Saison wollte der HVE direkt nachlegen, hatte aber einen schweren Gegner vor der Brust. Es war zwar nach der Umorganisation des TuS (Zusammenlegung aus 1. und 2. Mannschaft) nicht ganz klar, welchen Kader man empfangen würde, aber dass der TuS dieses Jahr oben angreifen möchte, war hinlänglich bekannt. Der HVE erwischte den besseren Start und legte mit 3:1 vor, die Gäste ließen sich davon aber nicht beeindrucken und glichen schnell wieder aus (3:3 / 6. Minute). Danach hatten sich beide Mannschaften ein wenig aneinander gewöhnt, es zeigten sich erste Anpassungen vor allem defensiv, die Wirkung zeigten und beiden Mannschaften das Tore-Werfen erschwerten. Niederpleis zeigte sich dabei etwas effizienter und legte nun selbst erstmals vor, der HVE konnte zunächst nach einer Auszeit wieder ausgleichen, Niederpleis behauptete aber Mitte der Halbzeit meist eine knappe Führung. Der HVE stand defensiv recht sicher und konnte sich erneut auf eine starke Torhüter-Leistung verlassen. Lediglich einige Unkonzentriertheiten bei Einläufern oder beim Raustreten gegen die wurfstärksten Spieler erlauben dem TuS Chancen. Offensiv tat sich der HVE dagegen schwerer: Die Wurfquote, bereits das Hauptproblem in der Vorwoche, war erneut nicht gut genug, dazu kamen allerdings auch zu viele technische Fehler – es fehlte einfach insgesamt die Durchschlagskraft. So waren es vor allem Einzelaktionen und die gute Abwehr, die den HVE doch noch vor der Halbzeit in Führung brachte. Von 9:9 legte der HVE einen schnellen 3:0 Lauf hin, spielte auch danach konzentriert und konnte sich schließlich mit 13:11 eine gute Ausgangssituation für die 2. Hälfte sichern. Es war sicherlich offensiv kein berauschender Lauf, aber der HVE hatte sich im ersten Durchgang durchaus behauptet, defensiv einen guten Gegner weitgehend im Griff und sich in die Partie gekämpft. So sollte es auch in der 2. Hälfte weitergehen. In diese kam der HVE dank drei Zeitstrafen gegen den Tus (eine direkt vor dem Pausenpfiff) mit Rückenwind und konnte sich schnell auf 4 Tore absetzen (15:11). Die routinierten Niederpleiser ließen sich davon nicht beeindrucken und spielten ihr Spiel weiterhin herunter, der HVE konnte die Führung aber behaupten. Nachdem der TuS auf ein Tor herankam (18:17/43. Minute) konterte der HVE direkt wieder mit einem eigenen Lauf auf 21:17 und zeigte, dass man sich auch selbst nicht von einer kleinen Schwächephase beeindrucken ließ. Auch nachdem Niederpleis erneut zwei Tore erzielte konterte der HVE und legte in der 51. Minute wieder auf +4 vor (24:20). Eigentlich ein Fingerzeig dafür, dass sich der HVE dieses Spiel trotz offensiven Sand im Getriebe erkämpfen konnte, gerade in einer defensiv geprägten Partie – eigentlich. Denn was folgte, war leider ein kolossaler Einbruch. 9 Minuten ohne jegliche offensive Struktur und folglich ohne Treffer, eine sich plötzlich völlig grundlos auflösende Defensive später hatten die Gäste die Partie plötzlich mit einem 0:6 Lauf gedreht. In diesen Minuten ließ der HVE leider alles vermissen, was ihn zuvor in die komfortable Ausgangssituation gebracht hatte. Niederpleis nahm das Geschenk gerne an und stahl die schon fast sicher geglaubten Punkte am Ende mit 25:27 – leider aufgrund der Endphase verdient, während der HVE eine frustrierende Niederlage einstecken muss.

  • Gelungener Saisonstart in die neue Saison in der Kreisoberliga für die 1. Herren: Am ersten Spieltag stellt das Team direkt zu Beginn die Weichen zum Sieg, kann aber lange nicht endgültig den Sack zumachen. Am Ende bringt das Team die ersten beiden Punkte mit einer sehr guten Abwehrleistung sicher nach Hause und freut sich über einen gelungenen Start in die Saison. In der Kabine vor dem ersten Spieltag sahen sich einige Spieler gefühlt zum ersten Mal seit Mai. Der HVE hatte leider kaum gemeinsam Zeit in der Halle verbringen können, nur wenige Testspiele absolviert und entsprechend schwierig war auch die Leistungsfähigkeit im Vorhinein zu bewerten. Zum Start ging es nach Palmersheim, die zwar als Aufsteiger nicht zu den Top-Teams der Liga gehören sollten, aber dem HVE – vor allem in Euskirchen und mit Harz – schön öfter Punkte geklaut hatten. Der HVE kam aus der Kabine, als hätte sich das Team in den letzten Monaten eher gemeinsam in der Halle eingeschlossen statt sich quer durch die Urlaubsziele dieser Welt zu verteilen: Hellwach in der Abwehr, mit mehreren Ballgewinnen und Tempo in der Offensive zog der HVE sofort mit 1:6 davon. Der TVP war noch gar nicht in der Partie angekommen und musste bereits nach knapp 7 Minuten die erste Timeout nehmen. Der HVE schien dagegen schon das Spiel entscheiden zu wollen, denn das Gaspedal blieb durchgedrückt und nach gut 13 Minuten führte der HVE mit Sage und Schreibe 2:10. Offensiv ging nicht viel mehr, der HVE spielte selbstlos und mit viel Druck, brachte den Ball dabei ein ums andere Mal mit Tempo oder durch geduldiges Spiel und viele Kreuzungen auf die freien Außen, die in dieser Phase jede Chance zum Tor nutzten. Defensiv ergaben sich in dieser Phase einige Lücken, aber Tim hielt im Tor den gesamten Abend sensationell und bügelte mehrfach Fehler seiner Vorderleute spektakulär aus. So perfekt konnte es sicherlich nicht weitergehen, dennoch verpasste der HVE Mitte der ersten Halbzeit unnötig die Chance, die Gastgeber zu brechen. Offensiv wurden plötzlich zu viele Aktionen mit dem eigenen Wurf im Sinn erzwungen, statt dem Nebenmann die Lücken wie bisher zu öffnen. Außerdem sank die Wurfquote ab diesem Zeitpunkt von allen Positionen drastisch, sodass dem HVE nach 10 Toren in 13:20 Minuten zu Beginn nur noch 17 Tore in den verbleibenden 46:40 Minuten gelingen sollten. Palmersheim kam wieder heran und zeigte, dass die Gastgeber die Partie noch lange nicht aufgegeben hatten. Von 3:11 auf 8:11 kam der TVP heran und war plötzlich wieder voll im Spiel, bevor der HVE endlich eine Phase von 10 torlosen Minuten beendete. Immerhin konnte sich die 1. Herren mit etwas mehr Konsequenz vor der Halbzeit wieder etwas absetzen und mit 5 Toren Führung in die Pause gehen. Ziel in der Halbzeit war es natürlich, wieder an die Anfangsphase anzuknüpfen. Das gelang nach dem Seitenwechsel nur in Teilen: Die Defensive stand wieder deutlich besser und konnte sich weiterhin auf eine unglaubliche Torwartleistung verlassen. Dadurch konnte auch kaschiert werden, dass die Trefferquote leider schlecht blieb. In der Spielanlage hatte sich der HVE nun irgendwo zwischen Anfangsphase und Schwächsephase eingependelt, spielte sich insgesamt aber die klar besseren Chancen heraus. Dadurch setzte sich der HVE wieder auf 8 Tore ab (13:21/44. Minute), doch der HVE konnte einfach nicht den letzten entscheidenden Schritt gehen. Die stark kämpfenden Palmersheimer warteten nur auf die Schwächephase des HVE, holten wieder auf und lagen 6 Minuten vor Schluss plötzlich erneut nur 3 Tore zurück (20:23). Der TVP kam sogar in Ballbesitz und zum Konter, der aber zum Glück stark abgefangen wurde. Danach brachte der HVE das Spiel nach Hause, ohne es noch einmal ganz eng werden zu lassen und gewann am Ende verdient mit 22:27! Auf die Leistung kann die Mannschaft, vor allem nach der langen Pause, aufbauen. Defensive und Torwartleistung waren sehr vielversprechend, offensiv zeigte die Anfangsphase, was möglich ist und der Rest der Partie, woran nun weiter gearbeitet werden muss.