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Nur einen Punkt konnte die 1. Herrenmannschaft am letzten Spieltag der Saison 2025/2026 zuhause gegen den Kaller SC sichern. In einer zerfahrenen Partie konnte das Team leider nie an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen und verpasste am Ende knapp den Sieg sowie den damit verbundenen Sprung auf Platz 5 der Endtabelle. Die Kaller reisten zum 20. Saisonspiel mit der letzten Chance an, doch noch den letzten Tabellenplatz zu vermeiden. Der HVE dagegen spielte noch um Platz 5, wollte aber vor allem nach fünf Siegen in Folge auch die letzten beiden Punkte behalten und die Saison mit einem perfekten Lauf beenden. Der HVE kam besser in die Partie und legte in den ersten Minuten vor (3:1/6. Minute) und schien sich beim 6:3 in der 12. Minute erstmals etwas absetzen zu können. Bis dahin lief die Offensive rund, und der HVE konnte das Spiel wie gewünscht aufziehen. Nach einer Zeitstrafe gegen Kall – eigentlich die nächste Gelegenheit für den HVE – kam jedoch ein Bruch ins eigene Spiel, der sich im weiteren Verlauf der Partie nicht mehr beheben ließ. Während der Überzahl stockte plötzlich das Zusammenspiel, Kall gewann diese Phase mit 1:2, und das Spiel entwickelte sich genau zu der Partie, in die sich der HVE nicht ziehen lassen wollte: zerfahren, von ständigen Unterbrechungen geprägt, mit sehr langsamem Tempo und viel Härte. Anstatt sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren, beschäftigte sich die Mannschaft zu oft mit dem Schiedsrichter oder mit Scharmützeln gegen die Gegner. Daraus entstand ein dermaßen unansehnliches Spiel, dass einem die Zuschauer nur leidtun konnten. Kall konnte wieder Boden gutmachen und schließlich ausgleichen (12:12/25. Minute), auch weil der HVE in dieser Phase zu viele gute Chancen ungenutzt ließ. Bis zur Halbzeit blieb es eng, ehe sich der HVE in der Schlusssekunde mit einem schnellen Gegenstoß noch eine knappe Führung sichern konnte (14:13). Der HVE hatte nach den ersten Minuten eigentlich einen klaren Fahrplan, musste sich aber unbedingt gegen die Entwicklung der Partie vor der Halbzeit stemmen. Dies gelang nach der Pause leider nicht. Die Begegnung blieb ein Spiel auf niedrigem Niveau, mit zahlreichen langen Unterbrechungen und wenig Tempo. Kall kämpfte im Abstiegskampf um die Punkte und war vor allem in der Wurfquote effizienter, während beim HVE kein Spieler die Form der Vorwochen erreichte. Es entwickelte sich eine torarme zweite Halbzeit (insgesamt 9:10), in der unter anderem beim Stand von 20:20 für fünfeinhalb Minuten keine Mannschaft zum Torerfolg kam. Der HVE lief fast durchgehend einem Rückstand hinterher, glich immer wieder aus und konnte sich in der Schlussphase erneut eine knappe Führung erarbeiten (21:20/55. Minute). Kall glich jedoch wieder aus – so auch 14 Sekunden vor Schluss zum endgültigen 23:23, auf das der HVE nicht mehr antworten konnte. Die 1. Herrenmannschaft beendet die Saison 2025/2026 in der KOL damit auf dem 6. Platz – eine tolle Entwicklung angesichts dessen, dass man nach acht Spieltagen mit gerade einmal 3:13 Punkten tief im Tabellenkeller gesteckt hatte. Außerdem konnte das Team zwei Plätze besser abschließen als in den beiden Vorsaisons (jeweils Platz 8). Wir bedanken uns bei allen Fans und Unterstützern sowie ganz herzlich bei unseren drei Spielern Jens, René und Frischi, die nach jahrelanger Zugehörigkeit zur 1. Herrenmannschaft kürzertreten werden. Wir freuen uns, euch alle im nächsten Jahr wieder in der Halle zu sehen!
Nächster Sieg für die 1. Herren in der Kreisoberliga: Auch der fünfte Erfolg in Folge gelingt, womit das Team nun über ein ausgeglichenes Punktekonto (19:19) verfügt. Gegen den Tabellenvorletzten reichen ordentliche 33 Minuten für eine frühe Entscheidung, bevor der HVE den Faden verliert und die Defensivarbeit nahezu komplett einstellt. In Gefahr gerät die Partie jedoch zu keinem Zeitpunkt mehr, sodass alle Spieler Einsatzzeit sammeln können. Für den HVE ging es am 19. Spieltag mit der HSG Sieg 2 zwar gegen einen Gegner aus dem Tabellenkeller, für den jedoch noch alles auf dem Spiel stand: Mit zwei Punkten in ihrer letzten Partie der Saison hätte sich die HSG vorzeitig den Klassenerhalt sichern können und wäre nicht darauf angewiesen gewesen, dass der HVE am letzten Spieltag gegen Kall gewinnt. Dennoch ging der HVE nach den überzeugenden Leistungen der Vorwochen als Favorit in die Partie und wollte dieser Rolle von Beginn an gerecht werden. Der HVE eröffnete das Spiel mit zwei Treffern, danach entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsphase (6:5/10. Minute). Bereits hier zeigte sich das offensive Muster des Spiels: Die ersten sechs Treffer wurden von sechs verschiedenen Spielern erzielt – extrem flexibel. Bemängeln konnte man lediglich, dass der Ball im Rückraum phasenweise weniger gut lief als in den Vorwochen. Zu oft wurden freie Mitspieler übersehen und stattdessen Einzelaktionen gesucht. In der Defensive legte der HVE hingegen merklich zu und ließ zwischen der 11. und der 23. Minute nur zwei Gegentreffer zu. Dadurch ergaben sich auch Möglichkeiten für das Tempospiel, das der HVE nach einigen Wechseln nutzte, um sich kontinuierlich abzusetzen (11:7, 16:9). Nach einer Auszeit in der 24. Minute verliefen die restlichen Minuten der ersten Halbzeit unspektakulär: Der HVE ließ die Gäste noch einmal auf sechs Tore herankommen (18:12), legte dann aber vor dem Pausenpfiff mit einem 3:0-Lauf nach. So ging es mit 21:13 in die Halbzeitpause. Mit diesem Spielverlauf konnte der HVE bis dahin zufrieden sein. Bis auf einige Kleinigkeiten agierte das Team von Coach Micha souverän und hatte die HSG Sieg im Griff. Entsprechend gab es in der Halbzeit keine größeren Anpassungen – die Gastgeber wollten genauso weiterspielen wie im ersten Durchgang. Diesen Eindruck bestätigte der HVE zunächst auch nach Wiederanpfiff: Mit einem 4:0-Lauf in nur 2:34 Minuten erstickte man jegliche Comeback-Hoffnungen im Keim. Spätestens beim Stand von 25:13 in der 33. Minute war die Partie entschieden. Leider schien sich der HVE dieser komfortablen Führung etwas zu sicher zu sein – ein weniger „feuriger“ Start in die zweite Hälfte wäre im Nachhinein vielleicht besser gewesen. Denn ab diesem Zeitpunkt stellte der HVE die Abwehrarbeit nahezu komplett ein. Tim im Tor konnte einem leid tun, da die HSG nun Angriff für Angriff ohne echte Gegenwehr zu freien Wurfchancen kam. Nach lediglich 13 Toren in den ersten 33 Minuten erzielte die HSG in den verbleibenden 27 Minuten noch 21 Treffer – eine indiskutable Quote. Glücklicherweise hatte sich der HVE zuvor ein so großes Polster erarbeitet, dass ein Umschwung nie realistisch wurde. Zudem funktionierte die eigene Offensive weiterhin gut, sodass der HVE selbst noch 16 Treffer erzielte. Am Ende verlor der HVE die zweite Halbzeit zwar knapp mit 20:21, brachte den Sieg jedoch souverän über die Zeit (41:34). Trotz der durchwachsenen zweiten Hälfte gibt es auch einiges Positives hervorzuheben: eine starke Torwartleistung – insbesondere in den ersten 30 Minuten –, eine insgesamt überzeugende Offensive, in der sich nahezu alle Spieler auszeichnen konnten, sowie die Tatsache, dass der HVE mittlerweile auch Spiele wie dieses, in denen nicht alles reibungslos läuft, sicher gewinnt. Das war vor einigen Wochen noch nicht selbstverständlich und zeigt, dass sich die Mannschaft auf einem guten Weg befindet.
Die 1. Herren befindet sich weiter im Aufwind und siegt mit einer überzeugenden Leistung klar mit 36:21 gegen den TuS Niederpleis. Gegen den nun überholten Tabellennachbarn geriet der Sieg nie in Gefahr. Stattdessen blieb die Mannschaft über 60 Minuten bestimmend und konnte bereits früh für die Entscheidung sorgen. Das Hinspiel in Niederpleis im Dezember war vielleicht der größte Tiefpunkt einer verkorksten Hinrunde der Saison 2025/2026. Insbesondere offensiv bekam man damals überhaupt nichts zustande, erzielte nur 21 Treffer und musste sich am Ende nach einer durchweg schwachen Leistung mit 24:21 geschlagen geben. Ein kleiner Spoiler: Den 21. Treffer erzielte der HVE dieses Mal bereits in der 36. Minute. Nach der Hinrunden-Niederlage folgte zum Glück die kurze Winterpause und sukzessive bessere Leistungen des HVE. Die 1. Herren konnte daher nach drei Siegen in Folge selbstbewusst in die Partie am 18. Spieltag gehen und hatte einiges aus dem Hinspiel wiedergutzumachen. Der HVE kam gut in die Partie und legte direkt mit einem 4:1 in den ersten drei Minuten vor. Das Team präsentierte sich hellwach und konnte einige Paraden und Ballgewinne in schnelle Tore ummünzen. Bis zur 13. Minute baute die Heimmannschaft den Vorsprung auf 8:4 aus und befand sich voll auf Kurs. Anschließend folgten allerdings sechs verschlafene Minuten, in denen der TuS noch einmal verkürzen konnte. Obwohl sich am Spiel beider Mannschaften wenig änderte, vergab der HVE einige Würfe zu viel und ließ gleichzeitig einfache Wurfgelegenheiten zu. Niederpleis verkürzte so auf ein Tor und zwang Coach Micha zur Auszeit (10:9, 20. Minute). In der Vergangenheit hatten Phasen wie diese den HVE oft aus dem Konzept gebracht, doch die Mannschaft zeigte an diesem Tag, dass sie auch mental in den letzten Wochen gewachsen ist. Völlig unbeirrt drückte der HVE aufs Gaspedal und raste dem Gegner bis zur Halbzeit geradezu davon. So legte der HVE vor der Pause einen 8:1-Lauf hin und ging mit einer deutlichen und verdienten 18:10-Führung in die Kabine. Insgesamt konnte der HVE sowohl mit dem Ergebnis als auch mit der Leistung sehr zufrieden sein: Defensiv hatte man die Gäste nun weitestgehend entschlüsselt und konnte sich auf einen sehr sicheren Rückhalt im Tor verlassen, an dem Niederpleis bei den wenigen guten Wurfgelegenheiten immer wieder scheiterte. Außerdem agierte der HVE extrem variabel und geschlossen. Offensiv wie defensiv wurden verschiedene Systeme ohne Leistungsabbruch eingesetzt; Tempo- und Positionsspiel funktionierten gleichermaßen, und von jeder Position sowie jedem Spieler ging Gefahr aus. In der zweiten Halbzeit sollte es deshalb aus Sicht des HVE genauso weitergehen, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Das gelang: Erftstadt blieb nach der Pause am Drücker, und man merkte dem Team Fokus und Spielfreude deutlich an. Nach sechs Minuten wuchs der Vorsprung erstmals auf zehn Tore (22:12) – die Partie war damit entschieden. Der HVE ließ jedoch nicht locker, unabhängig von Formation oder eingesetzten Spielern. So wuchs der Vorsprung kontinuierlich weiter. Fast jeder Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen, und auch im Tor ließ die Leistung nach einem Wechsel in der letzten Viertelstunde nicht nach. So trugen alle ihren Teil zum Erfolg bei, und der HVE konnte sich am Ende deutlich mit einem 36:21-Sieg für das Hinspiel revanchieren. Damit zog der HVE auch in der Tabelle an Niederpleis vorbei und ist nach vier Siegen in Folge kurz vor Saisonende plötzlich Sechster. In den letzten beiden Partien hat der HVE nun die Möglichkeit, noch ein positives Punktekonto zu erreichen.