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  • 3. Sieg in Folge: Der HVE besiegt am 17. Spieltag auch den dritten Gegner aus dem Tabellenmittelfeld in Serie und kann sich vor den letzten Spieltagen endgültig an dieses heranrobben. Nach ansteigender Form und zwei wichtigen Siegen im Vorfeld ging der HVE durchaus selbstbewusst in die Partie gegen die Wölfe Voreifel. Die Spiele gegen Godesberg und Geislar-Oberkassel hatten gezeigt, dass der HVE mit den Teams vor sich in der Tabelle mithalten kann. Außerdem war der HVE durch diese Punkte endgültig dem Tabellenkeller entkommen und konnte sich noch einmal nach oben orientieren. Dafür war jedoch unbedingt ein Sieg notwendig, da sich der HVE ansonsten zwischen Keller und Mittelfeld im Niemandsland wiedergefunden hätte. Der HVE konnte erneut auf einen breiten Kader bauen. Die Gegner reisten dagegen geschwächt mit nur sechs Feldspielern und zwei Torhütern an – ein weiterer Vorteil für die Gastgeber, auch wenn der verbliebene Kader der Wölfe 60 Minuten lang vorbildlich ackerte. Der HVE zeigte jedoch früh in der Partie, dass die Punkte an diesem Tag am Rotbach bleiben sollten. Mit einem starken offensiven Start legte der HVE schnell auf 5:2 vor. Nach einigen ärgerlichen Gegentreffern – oft über außen – legte Voreifel 3 noch einmal nach und konnte bis zum 10:8 den Anschluss halten, bevor der HVE einen Gang hochschaltete und sich zügig absetzte. Im Gegensatz zur Vorwoche war dieses Mal die Offensive das Erfolgsrezept, denn der HVE überrannte den Gegner förmlich, nutzte jeden Ballverlust zum schnellen Gegenstoß und musste nur selten überhaupt ins Positionsspiel gehen. Kurz nach einer Auszeit der Gäste setzte sich der HVE endgültig mit einem 5:0-Lauf auf 19:10 ab – die Partie schien zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. In den letzten Minuten vor der Halbzeit blieb der Abstand konstant; nach einem schnellen Ballgewinn konnte Erftstadt mit dem Pausenpfiff auf 22:13 stellen. Mit diesem Ergebnis konnte die 1. Herrenmannschaft beruhigt in die Pause gehen. Man war voll auf Kurs und hatte bereits fast dem gesamten Kader Spielzeit geben können, sodass alle ausgeruht in die zweite Halbzeit starten konnten. In diese startete der HVE furios: Dank eines 8:1-Laufs betrug der Vorsprung plötzlich 16 Tore (38. Minute), das Spiel war längst entschieden. Im Anschluss verlor der HVE allerdings in der Defensive völlig den Faden. Nach 14 Gegentoren bis zu diesem Zeitpunkt kassierte der HVE in den verbleibenden 22 Minuten noch 15 weitere Treffer und verlor diesen Abschnitt mit 12:15. Angesichts des großen Vorsprungs geriet die Partie zwar nicht mehr in Gefahr, doch weder der Abstand noch das Durchwechseln der Akteure auf der Platte konnten erklären, warum die Gastgeber zum Ende der Partie so konsequent auf jeden defensiven Einsatz verzichteten. Dies fiel an diesem Tag jedoch nicht mehr ins Gewicht: Nach einer insgesamt – vor allem offensiv – überzeugenden Leistung siegt der HVE klar und verdient mit 42:29 und verkürzt damit den Abstand zu den Wölfen in der Tabelle auf einen Punkt (bei bisher einem Spiel weniger). Ziel des HVE ist es damit, nach der Osterpause in den verbleibenden Spielen nicht nur die direkten Duelle gegen das Tabellenmittelfeld zu gewinnen, sondern in der Endtabelle auch noch den ein oder anderen Konkurrenten abzufangen.

  • Dank einer starken Leistung legten die 1. Herren am 16. Spieltag einen Start-Ziel-Sieg in Bonn hin. Gegen den Tabellenvierten führte man bereits zur Halbzeit komfortabel und ließ auch in der zweiten Hälfte nie Zweifel daran aufkommen, wer die zwei Punkte mit nach Hause nehmen würde. In den vergangenen Jahren hatte sich der HVE bei Geislar mehrfach auswärts heftige Klatschen abgeholt und einige Tiefpunkte erlebt. Das beste Pflaster war die Sporthalle Beuel-Ost für den HVE also bisher keinesfalls. Auch die Tabellensituation war mit den vergangenen Spielzeiten vergleichbar, und die HSG galt entsprechend als Favorit. Zur ungewohnt späten Zeit am Samstagabend um 20 Uhr schien beim Aufwärmen auch noch nicht das volle Feuer in der Mannschaft zu sein – es deutete also wenig darauf hin, dass der HVE wenig später seine beste Saisonleistung zeigen sollte. Doch der Reihe nach: Nach ausgeglichenen ersten Minuten stellte sich die 1. Herren defensiv gut ein und nutzte dies, um sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Trotz Harz leistete man sich dabei offensiv wenige Fehler und konnte aus den defensiven Ballgewinnen mehrfach im schnellen Gegenspiel zu guten Wurfchancen gelangen. Diese wurden genutzt, sodass die Führung Mitte der ersten Halbzeit bereits bei vier Toren lag (5:9 / 14. Minute). Anschließend verlief die Partie ausgeglichen und blieb konstant bei etwa vier Toren Abstand. Der HVE zeigte sich weiterhin defensiv hellwach, kontrollierte mit hohem Einsatz den Rückraum der Gastgeber und ließ nur wenige Chancen zu, von denen mehrere von Tim im Tor stark vereitelt wurden. So konnte sich der HVE auch offensiv eine kleine Schwächephase erlauben, ohne den Vorsprung zu verspielen. Kurz vor der Pause legte der HVE noch einmal mit zwei Treffern nach, während Geislar einen Siebenmeter ungenutzt ließ – der HVE führte zur Halbzeit überraschend, aber völlig verdient mit sechs Toren (11:17). In der Halbzeit sah es also gut aus für die Erftstädter, die sich vor allem darum bemühten, die Konzentration hochzuhalten und nicht übermütig zu werden. In der Abwehr lag in den ersten 30 Minuten der Schlüssel zum Erfolg; darauf sollte auch weiterhin der Fokus liegen, um der Heimmannschaft gar nicht erst die Gelegenheit zu einem Comeback zu geben. Dies gelang auch, da sich alle Spieler weiterhin auf hohem Niveau präsentierten: Der Rückraum der Gastgeber wurde früh attackiert, dahinter klug geholfen, sodass Geislar immer wieder zu langen Angriffen ohne echte Gefahr gezwungen wurde. Am Ende dieser Angriffe standen häufig erzwungene Fehler oder eine Parade. So ließ der HVE den Vorsprung nur einmal kurz auf vier Tore schmelzen, konnte sich anschließend jedoch direkt wieder absetzen und hatte den Abstand in der 40. Minute auf beruhigende acht Tore ausgebaut (14:22). Die HSG nahm daraufhin eine Auszeit und stellte im Anschluss die Abwehr um. Der HVE ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und spielte aus der Sicherheit der eigenen Defensive im Angriff geduldig weiter, bis die richtige Lücke gefunden war. Besonders erfreulich war dabei die Variabilität: Von allen Positionen ging Gefahr aus oder es wurden Räume für Mitspieler geschaffen. Über die gesamte Partie leistete sich der HVE deutlich weniger technische Fehler als zuletzt. So konnte die HSG an diesem Abend versuchen, was sie wollte – sie kam nicht mehr entscheidend näher an den HVE heran. Dieser brachte die Partie über den Zwischenstand von 20:28 (52. Minute) weiterhin sicher nach Hause. Erst in den Schlussminuten konnte Geislar noch einmal etwas verkürzen, zu diesem Zeitpunkt war die Partie jedoch bereits entschieden. Am Ende stand nach der besten Saisonleistung des HVE ein klarer 25:32-Sieg.

  • Endlich wieder Punkte: Nach drei sieglosen Partien konnte der HVE am Wochenende endlich wieder punkten. In einer knappen Partie zogen die Erftstädter nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen kurz vor Ende der Partie entscheidend davon und retten den Sieg in der Schlussminute über die Zeit. Der HVE konnte trotz einiger Ausfälle auf einen breiten Kader zurückgreifen. Bereits vor der Partie war mit einem engen Spiel zu rechnen, denn beide Mannschaften hatten sich in der Hinrunde bereits mit einem Unentschieden getrennt. Godesberg Stad vor der Partie unter Druck, den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren, der HVE wollte seinerseits den Abstand zum Tabellenkeller vergrößern. Wie so oft startete der HVE schleppend in die Partie, auch Warnungen vom Coach vor der Partie verhinderten nicht, dass der HVE erst einmal in Rückstand geriet (2:5/7. Minute). Dabei tat sich der HVE offensiv noch etwas schwer und scheiterte mehrfach am starken Keeper der Gäste. Anschließend wachte der HVE aber endlich auf: Die Abwehr stellte sich nun besser auf die Gäste ein und profitierte auch von einigen starken Paraden der eigenen Torhüter, aus den Ballgewinnen entstanden zudem Möglichkeiten im offensiven Tempospiel. Innerhalb weniger Minuten drehten die Gastgeber die so die Partie auf 10:7 (17. Minute). In dieser Phase hätte der HVE eigentlich nur am Drücker bleiben müssen, die Wurfgelegenheiten waren auch vorhanden. Doch der HVE vergab diese in Haarsträubender Zahl und ließ die Godesberger so direkt mit einem eigenen 0:3 Lauf wieder ausgleichen. Leider zog sich die Chancenverwertung auch bis zur Pause durch, anstatt einer Führung musste sich der HVE zur Pause daher mit einem gerechten Unentschieden begnügen. Zum Start der zweiten Halbzeit profitierte der HVE von einer Zeitstrafe gegen den gegnerischen Torwart in der Halbzeit. Überzahl und Trainer im Tor bei den Gästen erlaubte dem Team von Coach Micha in Führung zu gehen. Godesberg glich aber direkt im Anschluss wieder aus, ein Muster, das in den nächsten Minuten beibehalten wurde. Bei beiden Mannschaften dominierte nun die Offensive, der HVE legte immer wieder vor, Godesberg glich anschließend aus. Erst Mitte der Halbzeit leistete sich der HVE dann ein paar zu statische Angriffe in Folge, Godesberg nutze die Phase aus und legte nach langer Zeit erstmals wieder vor (27:28/46. Minute). Der HVE fing sich aber schnell wieder, ließ sich nicht abschütteln und übernahm knapp 9 Minuten vor Ende der Partie wieder selbst die Führung (32:31). Alles schien angerichtet für eine enge Schlussphase, seit der 16. Minute hatte keine Mannschaft mehr mit 3 Toren in Führung gelegen – doch der HVE hatte andere Pläne und konnte sich dank zweier spektakulärer Doppelparaden, jeweils 7-Meter plus Nachwurf, in der entscheidenden Phase wieder ein kleines Polster verschaffen. Mit 34:31 und noch 5 Minuten auf der Uhr war der HVE auf der Siegerstraße, musste aber nach einer diskutablen 2-Minuten-Strafe zittern. Die Mannschaft ackerte und konnte die Unterzahlsituation mit 1:1 ausgeglichen gestalten, im Anschluss verkürzten die Gäste aber doch noch in der Schlussminute auf ein Tor. Coach Micha zog die letzte Auszeit, Godesberg ging im Anschluss auf die offene Manndeckung und eroberte fast den Ball, dieser landete aber am Ende doch wieder beim HVE, der wenige Sekunden später den entscheidenden Treffer erzielte. Godesberg konnte nur noch verkürzen, der HVE sicherte sich so in einer knappen und äußerst spannenden Partie zwei wichtige Punkte.