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Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis: Der HVE startet positiv ins neue Jahr und besiegt den Tabellennachbarn HSG Sieg 2 mit einer ordentlichen Leistung verdient und klar. Mit dem zweiten Saisonsieg setzt sich die Mannschaft etwas von den letzten beiden Plätzen der Liga ab und verkürzt den Abstand zur HSG Sieg wieder auf zwei Punkte. „2025 hinter sich lassen und 2026 direkt mit einem Erfolgserlebnis starten“ – unter dieser Devise machte sich die 1. Herrenmannschaft Anfang Januar zur Zweitvertretung der HSG Sieg auf. Seit dem ersten Spieltag hatte der HVE sieben Partien in Folge nicht gewinnen können, doch diese Serie sollte nun der Vergangenheit angehören. Mit der HSG Sieg 2 wartete ein direkter Tabellennachbar, der sich nach Punkten bereits etwas vom HVE abgesetzt hatte und sich mit einem Sieg weiter hätte distanzieren können. Der HVE stand zwar nach Torverhältnis besser da, hatte dies bislang jedoch nicht in Zählbares ummünzen können und brauchte die Punkte dringend, um den Anschluss zu halten. Der HVE musste in der Partie ohne gelernten Mittelmann auskommen und auch auf der Torhüterposition etwas umdisponieren, ansonsten reiste die Mannschaft jedoch nahezu in Bestbesetzung an. Erftstadt kam gut in die Partie und ging direkt in Führung. Der HVE konnte den Gegner in der Anfangsphase mit einer sehr stabilen Abwehr und einigen starken Paraden von Timothy direkt auf Distanz halten und überstand auch eine frühe Zeitstrafe unbeschadet. Wenig später stand bereits die erste Drei-Tore-Führung auf der Anzeigetafel (1:4, 5. Minute). Bei diesem Abstand pendelte sich die Partie zunächst bis zur Mitte der ersten Halbzeit ein. Der HVE hatte das Spiel unter Kontrolle, vergab jedoch einige Wurfgelegenheiten, während hinten kleinere Unaufmerksamkeiten zu Gegentoren führten. Insgesamt war der HVE aber konstant am Drücker und ließ vor allem defensiv wenig anbrennen. Sieg schwächte sich Mitte der ersten Halbzeit durch zahlreiche Zeitstrafen und eine frühe Rote Karte wegen dreimal zwei Minuten selbst, der HVE nutzte die Überzahl trotz einiger Fehlwürfe und zog davon (7:14, 20. Minute). Anschließend kam bei der HSG der Spielertrainer in die Partie, den der HVE defensiv zunächst nicht richtig in den Griff bekam. Nach drei schnellen Gegentoren durch ihn schmolz der Vorsprung noch einmal auf fünf Treffer zusammen, danach fand der HVE jedoch wieder zu seiner Linie. In den letzten Sekunden vor der Pause agierte das Team gedankenschnell, konterte nach einem Ballgewinn und stellte zwei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff den Sieben-Tore-Abstand wieder her. Mit einem beruhigenden 12:19 ging es in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf zunächst wenig. Der HVE agierte in der Abwehr wieder etwas aggressiver und konnte daraus mit einem schnellen 0:3-Lauf Kapital schlagen. So war die Partie in der 35. Minute beim Stand von 13:23 scheinbar bereits entschieden und plätscherte vor sich hin. Dann kam jedoch, wie so oft, ein Bruch ins Spiel der 1. Herren: Zwischen der 47. und 53. Minute wollte offensiv kaum noch etwas gelingen, mehrere Ballverluste führten zu einem 6:1-Lauf für Sieg. Beim Stand von 25:30 kam sieben Minuten vor Schluss noch einmal kurz Spannung auf, doch das Polster war groß genug, sodass der HVE nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis geriet. Nach einer Auszeit brachte die Mannschaft die Partie sicher nach Hause und durfte endlich wieder einen Sieg feiern.
Der HVE findet weiterhin nicht aus der Krise und muss auch gegen den TuS Niederpleis eine Niederlage hinnehmen. Gegen den Tabellennachbarn hatte sich das Team viel vorgenommen und kam gut in die Partie, verlor anschließend jedoch erneut den Faden und musste sich am Ende verdient mit 24:21 geschlagen geben. Unter der Woche hatte es einige Gespräche innerhalb der Mannschaft gegeben, um nach drei Niederlagen in Folge endlich wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Niederpleis hatte vor der Partie zwar zwei Punkte mehr auf dem Konto, wies jedoch das schlechtere Torverhältnis auf. Somit trafen zwei Mannschaften aufeinander, die in etwa auf Augenhöhe agierten und beide vermeiden wollten, in den Tabellenkeller zu rutschen. Der HVE hatte sich fest vorgenommen, die Anfangsphase nicht wie so oft zu verschlafen und direkt mit wachem Kopf und voller Motivation zu starten. Dies schien zunächst auch zu gelingen: Nach einigen guten Abwehraktionen und Paraden führte der HVE bereits nach vier Minuten mit 0:3. Ein hoffnungsvoller Start nach Maß, der eigentlich Sicherheit geben sollte. Doch leider blieb dieser Beginn nur ein kurzes Strohfeuer. Zehn Minuten vergingen bis zum nächsten eigenen Treffer, in denen die Gastgeber die Partie mit einem 6:0-Lauf bereits gedreht hatten. Immerhin überstand der HVE im Anschluss eine Zeitstrafe unbeschadet und konnte in der 22. Minute wieder ausgleichen (7:7). Es entwickelte sich insgesamt keine Partie auf hohem Niveau. Defensiv konnte der HVE die Angriffsbemühungen des TuS zwar gut kontrollieren, nutzte dies offensiv jedoch zu selten, um sich abzusetzen. In den Minuten vor der Pause zeigte der HVE immerhin etwas mehr Spielfluss, wodurch einige Lücken aufgedeckt wurden. Dies reichte aus, um erneut in Führung zu gehen. Mit einem 8:10 aus Sicht der Erftstädter ging es in die Halbzeitpause. Auch die Phase nach der Pause war in den Tagen vor der Partie thematisiert worden, da der HVE in dieser Saison zu oft schläfrig aus der Kabine gekommen war. Entsprechend wollte man konzentrierter agieren. Im Gegensatz zur Anfangsphase der Partie gelang dies jedoch überhaupt nicht. Vielmehr sank das Niveau weiter ab: Die in der ersten Halbzeit noch sattelfeste Abwehr erlaubte den Niederpleisern mehrere unbedrängte Distanzwürfe, die in nicht einmal sieben Minuten zu fünf Gegentoren führten. Insgesamt benötigten die Gastgeber lediglich 13 Minuten, um ihre Torausbeute aus der ersten Halbzeit zu verdoppeln. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte der HVE offensiv noch mit Einzelaktionen dagegenhalten und das Schlimmste verhindern (16:16). Danach brach der Angriff jedoch endgültig zusammen. Eine unfassbare Anzahl technischer Fehler, ein stockender Spielaufbau und zunehmende Verzweiflung lähmten das Offensivspiel. Zudem ließ auch das Rückzugsverhalten deutlich zu wünschen übrig. So war es für die Gastgeber ein Leichtes, innerhalb weniger Minuten davonzuziehen (21:17, 49. Minute). Anschließend bot sich dem HVE sogar noch einmal eine Gelegenheit: Sieben Minuten lang ließ man selbst keinen Treffer zu und verkürzte noch einmal auf 21:20. Doch in den letzten Minuten fiel dem HVE offensiv nichts mehr ein, außer mit dem Kopf durch die Wand zu wollen – ohne Erfolg. Am Ende stand eine 24:21-Niederlage gegen Niederpleis, das sich damit auch tabellarisch weiter vom HVE absetzen konnte.
Die 1. Herrenmannschaft kommt einfach nicht vom Fleck und muss bei den Wölfen Voreifel die nächste knappe Niederlage hinnehmen. Dabei zeigen sich leider die gleichen Probleme wie in den Vorwochen erneut: Die Mannschaft muss sich unter der Woche entsprechend fragen, wie man endlich einmal eine konstante Leistung ohne längere Durchhänger in der 2. Halbzeit abrufen kann. Mit den Wölfen Voreifel reiste der HVE am 7. Spieltag zu einem Gegner, der dieses Jahr einen Sprung gemacht hat und sich nur knapp hinter den Spitzenteams festgesetzt hat. Der HVE hatte dagegen bisher in praktisch jedem Spiel Chancen, hatte sich aber genau so zuverlässig bisher selbst eine Grube geschaufelt und Partie um Partie knapp abgegeben. Favorit waren daher eindeutig die Gastgeber; der HVE hatte aber gegen die Tabellennachbarn der Wölfe auch gezeigt, zumindest zeitweise auf Augenhöhe agieren zu können. Zum Start zeigte der HVE leider erneut erst einmal sein selbstsabotierendes Gesicht: Fünf Fehlpässe in den ersten Minuten, die meisten davon im einfachen Spielaufbau, sorgten für ebenso viele schnelle Tore der Gäste, bevor der HVE überhaupt auf der Platte stand – das 5:1 in der 5. Minute für die Wölfe war leider völlig verdient. Erst danach entwickelte der HVE so etwas wie Konzentration. Defensiv fehlte es aber weiterhin an Zugriff; in den ersten zwölf Minuten kassierte der HVE daher 9 Gegentore (9:5). Nach einer Auszeit stellte der HVE in der Abwehr etwas um und nahm den besten Spieler der Gäste aus dem Spiel, was die Wölfe eindeutig vor mehr Probleme stellte als bisher. Offensiv lief der Ball zwar nicht gut, aber der HVE fand trotzdem immer wieder Lücken und robbte sich langsam, aber sicher etwas heran – beim 14:12 in der 23. Minute war der HVE wieder im Spiel. Auch eine zwischenzeitliche Auszeit der Gastgeber hatte nicht gefruchtet. Nun folgte die stärkste Phase der Gäste: über 7 Minuten ließen sie nur 2 Gegentore zu, erzielten selber noch 4 und hatten damit zur Halbzeit tatsächlich den katastrophalen Start wieder aufgeholt. Mit 16:16 wurden die Seiten gewechselt. Der Trend zur Pause war positiv, die Wölfe hatten gegen die defensive Umstellung bisher keine durchschlagende Lösung gefunden, offensiv schien sich der HVE vor der Pause doch endlich ein wenig variabler zu zeigen. Doch wie so oft in dieser Saison hatte sich der HVE offenbar nur aus dem Loch gegraben, um in ein noch tieferes zu springen. Eigentlich kam das Team gut aus der Kabine, erspielte sich mehrere freie Würfe von diversen Positionen. Die Wölfe dagegen mussten viele Angriffe lange ausspielen, stellten nicht wirklich um und liefen mehrfach ins Zeitspiel. Doch wenn man den Zeitverlauf auf der Anzeigetafel liest, kann man diese Beschreibung eigentlich nicht glauben: 5:0 für die Wölfe, 12 Minuten ohne eigenen Treffer nach dem Seitenwechsel. Es ist schwer zu beschreiben, wie viele Wurfgelegenheiten der HVE in diesen Minuten kläglich vergab. Unter anderem blieb eine Überzahl ohne eigenen Treffer, ein Siebenmeter ungenutzt, mehrere freie Würfe aus dem Spiel kamen hinzu. Erst in der 43. Minute brach der HVE den Bann, hatte sich damit aber erneut in eine völlig unnötige Lage gebracht. Der Rest der Partie ist schnell erzählt: Der HVE kam zwar wie in der ersten Halbzeit wieder heran und hatte nach einem Treffer zum 24:22 12 Minuten vor Ende der Partie noch alle Möglichkeiten. Doch der HVE wollte oder konnte sie an diesem Tag einfach nicht nutzen. Obwohl Tim im Tor in dieser Phase überragend agierte und den HVE mit mehreren Paraden im Spiel hielt, agierten die Feldspieler mehrfach zu schläfrig und sammelten die Abpraller nicht ein. Diese Chancen ließen sich die Wölfe nicht entgehen und konnten die Partie so herunterspielen, bis dem HVE die Zeit davonlief.